Was ändert sich mit der Neufassung des MZK für die Unternehmen?

Im Februar hat die EU-Kommission eine Neufassung des Modernisierten Zollkodex (MZK) zur Festlegung des Zollkodex der Europäischen Union vorgeschlagen. Mit diesen Reformen kommen auf Sie als international Handel treibender Unternehmer viele weit reichende Veränderungen der Zollprozesse im Unternehmen zu. Das Zollrecht ist grundlegend überarbeitet worden.
Regeln für die Preisgestaltung bei Exportgeschäften

Wenn den Vertrieb ihrer Produkte über die nationalen Grenzen hinaus ausweiten möchten, sollten Sie sich im Vorfeld genauestens über die damit verbundenen Chancen und Risiken informieren. Den richtigen Preis anzusetzen und zu erzielen erfordert schon im inländischen Markt viel Vorarbeit, denn die Absatzmärkte unterliegen verschiedenen Einflussfaktoren, die sich immer schneller wandeln. Wichtig: Führen Sie vor dem Schritt ins Ausland eine umfassende Preis - und Kostenkalkulation durch, damit der erhoffte Erfolg nicht zum Desaster wird.
Sinn und Zweck einer Pro-forma-Rechnung

Wenn Sie Handelsgeschäft mit Drittländern tätigen, unterliegen Sie einer Deklarationspflicht, der Sie auch beispielsweise im Falle von Ersatzlieferungen ohne Zahlungsaufforderung nachkommen müssen. Beispielsweise muss bei Ersatzteillieferungen innerhalb der Garantiezeit der Warenwert für Zollzwecke angegeben werden, auch wenn der Kunde diesen Betrag nie begleichen wird. Hierzu müssen Sie eine so genannte Pro-forma-Rechnung ausstellen.
Der erfolgreiche Businessplan
Immer wieder fordern Banken, Geschäftsführungen oder aktuelle bzw. potenzielle Partner, dass ein Unternehmen zur erfolgreichen Gestaltung seines Geschäfts einen Businessplan erstellen muss. Doch was ist überhaupt ein Businessplan, welchen Zweck erfüllt er, welche Inhalte müssen behandelt werden? Und wie kann ein Businessplan dabei helfen, das Exportgeschäft erfolgreich zu planen, zu verändern oder auszubauen?
Neue Nachweispflichten in der Umsatzsteuer

Zum 1. Januar haben sich die gesetzlichen Bestimmungen zur Nachweisführung in der Umsatzsteuer geändert. Das bedeutet für Sie als international Handeltreibender Unternehmer, dass der Nachweis steuerfreier Lieferungen auf der Grundlage der Anforderungen der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) einfacher wird. Auch die Neufassung der UStDV unterscheidet im Rahmen des Erbringens eines Nachweises zwischen Beförderungs- und Versendungsfällen.
Muster einer Bankbestätigung: Mitarbeiterscreening leicht gemacht

Der 4. Senat des Finanzgerichts Düsseldorf hat entschieden, dass der Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (ZWB/AEO) mit dem Zertifikat F (Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit) von einem Mitarbeiterscreening gegen die Terrorismuslisten abhängig gemacht werden darf. Das Gericht ist damit der Position einzelner Datenschützer entgegengetreten, die es generell für unzulässig halten, derartige Überprüfungen vorzunehmen. Für Unternehmen, die – aus welchen Gründen auch immer – keine derartige Kontrolle ihrer Beschäftigten durchführen wollen, gibt es eine Lösung.
Aufbau eines Zollmanagements

Als Industrie- oder Handelsunternehmer, der mit zollrelevanten Themen zu tun hat, ist es sehr zu empfehlen, systematische Organisationsmaßnahmen in Form eines „Zollmanagements“ aufzubauen. Die Zollverwaltung verlangt heute von den Unternehmen deutlich mehr an Organisation und Kenntnis in Zollangelegenheiten als dies früher der Fall war. Das liegt daran, dass die meisten Sendungen nicht mehr direkt an den Grenzübergängen, Flug- oder Seehäfen zollrechtlich abgefertigt werden, sondern im Binnenland und zudem fast ausschließlich in vereinfachten Verfahren auf elektronischem Wege. Nur mit einem systematischen Zollmanagement können Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen.
Incoterms: Kostenfallen vermeiden

Laut Vorwort der ICC Deutschland zu den Incoterms® 2010 ist es "Unternehmen möglich, Kaufverträge durch eindeutige und verbindliche Zuordnung von Kosten und Gefahren sicher und ohne großen Aufwand abzuwickeln." Dennoch werden Sie als Unternehmer immer wieder mit unvorhergesehenen Frachtkosten konfrontiert. Was also können Sie im Vorfeld tun, um unkalkulierbare Kosten zu vermeiden?
Umgang mit der Zollbetriebsführung

Für die Unternehmen wird die Zollbetriebsprüfung immer wichtiger, nicht zuletzt aufgrund der ständigen Veränderungen des Arbeitsumfeldes. Beispielsweise hat die Einführung des elektronischen Zollabfertigungssystems ATLAS ( Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll- Abwicklungs- System) dazu geführt das die Zollabfertigungsbeamte viel einfacher auf Daten vergangener Zollabfertigungen zugreifen können, wodurch die Prüfung gründlicher und effizienter geworden ist. Unternehmen müssen sich auf eine Zollprüfung gut vorbereiten.
Pflichten aus dem Geldwäschegesetz

Mit der letzten Novelle des Geldwäschegesetzes, dem Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (Gw-BekErgG) von 2008, wurde die Dritte EG-Geldwäsche-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt unterliegen auch Personen aus dem Nicht-Finanzsektor den Pflichten dieser Verordnung. Seit dem 11.05.2011 liegt nun das Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention (GwG-E) im Entwurf vor, das im September 2011 in Kraft treten soll. Informieren Sie sich darüber, denn das geplante Gesetz erweitert und verändert die bestehenden Kundensorgfaltspflichten und internen Sicherungsmaßnahmen für deutsche Handelsunternehmer.
ATLAS-Ausfuhr Release 2.1

Das IT-System ATLAS-Ausfuhr wird mit Release 2.1 voraussichtlich zum 5. 11. 2011 erweitert. Damit einher gehen neue Funktionen, die für die Wirtschaftsbeteiligten von Bedeutung sind.
Das Non-Disclosure Agreement (NDA) kann effektiv schützen

NDAs sind ein zentraler Bestandteil des Know-how-Schutzes in der betrieblichen Praxis. Aufgrund der zusätzlichen Probleme, die sich aus dem Zusammenspiel mehrerer anwendbarer Rechtsordnungen und aus etwa bestehenden kulturellen Unterschieden ergeben können, ist das NDA bei vielen internationalen Geschäftsaktivitäten unentbehrlich.
Was kommt nach Abschaltung der IAA?

Die Zollverwaltung hat neben der Abschaltung der Internetausfuhranmeldung (IAA) zum 01.09.2011 auch die Einführung des ATLAS Ausfuhr-Releases 2.1 angekündigt. Für Sie als Exporteur stellen sich damit unter anderem folgende Fragen: Wie läuft die Ausfuhrabwicklung im Unternehmen in Zukunft mit der Internetausfuhranmeldung Plus (IAA+) oder mit einer Teilnehmersoftware? Lohnt es sich, die Internetausfuhranmeldung Plus (IAA+) als Backuplösung zu implementieren?
Unterschiede zwischen der IAA und der IAA Plus

Seit dem 1. 4. 2009 bietet die deutsche Zollverwaltung die Internetausfuhranmeldung mit elektronischer Signatur (IAA Plus) an. Die Internetausfuhranmeldung „alter Art“ kann bis zum 31. 8. 2011 weiter genutzt werden. Die IAA Plus bietet kleinen Unternehmen mit geringem Ausfuhrvolumen eine kostenneutrale Lösung zur Abgabe elektronischer Ausfuhranmeldungen.
Checkliste: Vorkehrungen gegen Informationsabfluss

Bei der durch Corporate Trust 2007 durchgeführten Studie zur Industriespionage zeigte sich, dass die größte Gefahrenquelle für Firmenspionage bei eigenen oder ausgeschiedenen Mitarbeitern lieg, die Informationen unberechtigt an Dritte weitergegeben haben.
ITAR im Vergleich zu den EAR
Als europäischer Unternehmer, der am internationalen Güteraustausch (Waren, Software und Technologie) teilnimmt, müssen Sie auf eine korrekte, vollständige und aktuelle Klassifizierung ihrer Güter achten. Neben der statistischen Warennummer und möglichen Ausfuhrlistennummern nach der deutschen bzw. europäischen Ausfuhrliste müssen zur Einhaltung des US-Reexportrechts auch die US-Exportkontrollklassifizierungen
beachtet werden.
Checkliste: Kalkulation des Exportpreises

Ziel der Preisstellung ist es, dem Exporteur bei voller Kostendeckung einen ausreichenden Absatz und einen angemessenen Gewinn zu ermöglichen.
Online-Abschreibungen von Ausfuhren

Die Nutzung von ATLAS Ausfuhr (AES) bedarf bei der Fortschreibung auch die Handhabung von „Plausibilitätsverletzungen“. Mit der ATLAS-Teilnehmerinformation 1555 - 02/2011 hat das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) Regelungen zur Online-Abschreibung genehmigungspflichtiger Ausfuhren
Muster: Vertrag Geheimhaltungserklärung

Gerade bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist für die beteiligten Parteien eine Geheimhaltungsvereinbarung unerlässlich.
Muster Protokoll für die Gründung einer Einpersonengesellschaft
Eine GmbH kann auch durch einer einzelne Person gegründet werden. Die Gründung und Führung dieser Ein-Personen-Gesellschaft unterliegt dabei einigen Besonderheiten.
Die verbindliche Zolltarifauskunft schafft Sicherheit

Gehören Sie auch zu den Wirtschaftsbeteiligten, die sich über die undurchsichtigen Definitionen und Anmerkungen im Zolltarif förmlich die Haare raufen? Es liegt in diesem Fall nicht an Ihrer mangelnden Kompetenz, denn selbst Zollexperten haben damit zu kämpfen. Richtig problematisch wird es vor allem dann, wenn Sie bei der zolltariflichen Einreihung Ihrer Waren Fehler machen.
Umsatzbesteuerungsverfahren

Wenn Sie als in Deutschland ansässiger Unternehmer neben grenzüberschreitenden Lieferungen auch grenzüberschreitende Dienstleistungen erbringen, bringt das komplizierte umsatzsteuerliche Problemen mit sich. Bei Bezug einer Dienstleistung (= sonstige Leistung) aus dem Ausland bzw. bei Erbringung einer Dienstleistung in das Ausland müssen Sie müssen Sie bestimmte umsatzsteuerliche Prüfungen vollziehen.
Vom zollfreien Handel mit Südkorea profitieren
Ab 01.07.2011 ist es soweit: Für Sie als deutscher Wirtschaftsbeteiligter ist die Einfuhr von Ursprungswaren mit nachgewiesenem Präferenzursprung der Republik Korea in die Europäische Union zollfrei. In einer Mitteilung vom 08.11.2010 hat die deutsche Zollverwaltung bekannt gegeben, dass das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Republik Korea (gebräuchlicher Name: Südkorea) voraussichtlich ab genanntem Zeitpunkt anwendbar sein wird.
Joint-Venture – Vertrag

Wenn die Zusammenarbeit mit einem ausländischen Geschäftspartner über ein reines Lieferverhältnis ausgeweitet werden soll, so ist es möglich, z.B. ein Gemeinschaftsunternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit zu gründen, im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes (ARGE) tätig zu werden oder sich im Rahmen einer stillen Gesellschaft zu beteiligen.
Fragen und Antworten zur Langzeit-Lieferantenerklärung

Zum Jahresende mehren sich wieder die Anfragen nach Langzeit-Lieferantenerklärungen. Der Lieferant steht regelmäßig vor der Entscheidung, ob und wie die Ursprungseigenschaft der Lieferware/n mit einer Lieferantenerklärung zu dokumentieren ist.



