Mai 2012: Japan

Japan ist noch immer die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, nach den USA und China. Allerdings kämpft das Land gegen das durch die vielen Umweltkatastrophen entstandene Handelsdefizit. Auch wenn einige Beobachter glauben, Japan sei dadurch als Exportnation gefährdet, so sieht die Realitätdoch anders aus. Der Wiederaufbau von Nordostjapan wird der heimischen Konjunktur 2012 voraussichtlich starke Impulse geben. Die Prognosen vor allem für Investitionen sind gut. Große Sorge macht sich Japan über den Zustand der Weltwirtschaft und den teuren Yen.
April 2012: Vereinigte Arabische Emirate

Öl – das schwarze Gold ist nach wie vor der Hauptauslöser des Booms in den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). <xml> </xml> Die Ölgewinne verbleiben zunehmend im eigenen Land mit dem Ziel, die Wirtschaft zu diversifizieren und das private Engagement zu fördern. So will man auch nach der Zeit des Ölbooms gerüstet sein. Für deutsche Unternehmen steigen deshalb die Chancen, die in vielen Bereichen herrschende „Eldorado-Goldgräberstimmung“ für ertragreiche Engagements zu nutzen.
März 2012: Indien

Im Jahr 2010 lag die Steigerung der deutschen Exporte nach Indien bei +14,3 Prozent. Indien erhielt im Jahr 2010 einen Nettozufluss von 24,6 Mrd. US-Dollar Direktinvestitionen, und die Tendenz bleibt auf diesem hohen Niveau. Diese Investitionen fließen nicht nur in Produktionsbetriebe, sondern auch in das Outsourcing von Dienstleistungen im Büro-, IT- und Laborbereich, denn hier arbeiten Indiens junge hoch qualifizierte Arbeitskräfte für die ganze Welt. Schauen Sie sich diesen faszinierenden Halbkontinent genauer an, um seine Besonderheiten beim Markteintritt zu berücksichtigen.
Februar 2012: Norwegen
Infolge der Erschließung der Öl- und Gasreserven seines Festlandsockels hat Norwegen innerhalb einer Generation einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Norwegen, vormals eines der ärmeren westeuropäischen Länder, geprägt durch Schifffahrt, Fischfang, Land- und Forstwirtschaft, wurde zum weltweit achtgrößten Ölexporteur mit nahezu Vollbeschäftigung, hohen Leistungsbilanzüberschüssen und einem der höchsten Bruttoinlandsprodukte pro Kopf.
Januar 2012: Frankreich

Frankreich ist und bleibt der größte Handelspartner Deutschlands. Die Weltwirtschaftskrise hat die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern kaum getrübt – die Ex- und Import ziehen wieder deutlich an. Deutsche Unternehmen wissen die hohe Arbeitsproduktivität und die gute Infrastruktur des Nachbarn zu schätzen. Trotz der günstigen Geschäftsmöglichkeiten in Osteuropa investieren sie weiterhin in Frankreich, den zweitgrößten Markt der Europäischen Gemeinschaft.
Dezember 2011: Finnland

Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/09 traf Finnland als Handelsnation hart, besonders seinen Export von Elektronik. Dennoch stieg das finnische BIP 2010 um 3,1 %. Für 2011 und 2012 werden ebenfalls hohe Wachstumsraten von 3 bzw. 2,5 % erwartet.
November 2011: Russland

In jeder Krise steckt auch eine Chance. Unternehmen, die in den letzten Jahren von dem Wirtschaftswachstum Russlands profitiert haben, spüren die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzeinbußen nun deutlich. Aber hier liegen auch die Chancen, gerade für Markteinsteiger. Die Baukosten, Mieten und Löhne in Russland sind stark gefallen und mögliche Übernahmekandidaten können jetzt günstig erworben werden.
Markteinsteiger sollten diesen Markt näher in Betracht ziehen, Barrieren und Vorbehalte abbauen und mutig diesen aussichtsreichen Markt erobern.
Oktober 2011: Dänemark

Dänemarks Konjunkturkurve beginnt sch nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wieder zu erholen. Es zeichnen sich positive Entwicklungen im privaten Sektor, gerade in der Industrie ab. Auch der dänische Export zieht wieder an. Dänemark setzt mehr denn je auf den Einsatz modernster und wenig arbeitsintensiver Technik. Die steigende Nachfrage nach solchen Maschinen und Ausrüstungen bietet ausländischen Anbietern wachsende Lieferchancen. Auch die anhaltend hohe Konsumbereitschaft sorgt für interessante Geschäftsmöglichkeiten.
September 2011: Ägypten

Der ägyptische Markt weist seit Jahren hohe Wachstumsraten aus und gilt im weltweiten Vergleich als eines der reformfreudigsten Länder. Unser aktueller Länderbericht unterstütz Sie bei Ihren Exportgeschäften mit Ägypten und liefert Ihnen Wissenswertes zur Exportfinanzierung und -zahlungen sowie Informationen zu Einfuhrvorschriften und –dokumente. Außerdem halten wir für Sie wichtige Adressen und Kontakte bereit.
August 2011: USA

Für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen ist außerhalb der EU der wichtigste Schlüsselmarkt die USA, als weltweit führende Wirtschaftsmacht und größter Industriestandort. Die Geschäftschancen in diesem riesigen Markt wird von vielen deutschen Firmen noch nicht ausreichend genutzt. Dabei stehen Produkte „Made in Germany“ in den USA hoch im Kurs. Wichtig für deutsche Unternehmen ist es, die Besonderheiten dieses Marktes zu beachten.



